Ihr Leitfaden zur Heizungsmodernisierung

Intelligent planen – Kosten und Energie sparen ja, aber wo anfangen?

Wenn Sie langfristig Energie und Kosten einsparen wollen, dann geht es Ihnen wie rund 90 Prozent der deutschen Hausbesitzer. Doch noch immer lassen wenige Hausbesitzer ihre Heizungsanlage auch tatsächlich erneuern, oder zumindest teilerneuern. Gründe hierfür liegen oftmals in dem nicht vorhandenen Problembewusstsein der Unwirtschaftlichkeit der eigenen Heizung sowie in einem zu geringen Kenntnisstand, was verschiedene Modernisierungsmaßnahmen und Heizungstechniken betrifft. Wenn Sie sich also auch fragen, wo die Planung für eine mögliche Sanierungsmaßnahme beginnt, dann sind Sie hier genau richtig. Wir helfen Ihnen, den Grundstein für eine langfristige Kosten- und Energiereduktion im eigenen Haus zu legen:

"Als meine Heizung nicht mehr alle Räume gleichmäßig heizte, wusste ich nicht, an wen ich mich wenden sollte. Meine Schwiegertochter erzählte mir dann von einer guten Website. In der Datenbank von Intelligent heizen war der passende Fachhandwerker in meiner Nähe schnell gefunden. Er hat neben dem notwendigen Hydraulischen Abgleich auch noch einen Heizungs-Check gemacht und so innerhalb von einer Stunde die Schwachstellen des gesamten Systems herausgefunden. Jetzt kann ich genau planen, welche zusätzlichen Modernisierungen ich im Frühjahr durchführen lasse."

Modernisieren rechnet sich langfristig

Die folgenden vier Praxisbeispiele* hochmoderner Heizungstechnik zeigen Ihnen den Weg, wie Sie von einer Investition in eine neue Heizungsanlage profitieren können, indem Sie ganz gezielt Energie und Kosten sparen, den Wert Ihrer Immobilie erhalten bzw. steigern und gleichzeitig die Umwelt schonen. Dabei wird das Gesamtsystem einer Heizungsanlage (inkl. Warmwasserbereitung) durch den Einbau einer hocheffizienten Heizungspumpe, voreinstellbarer Thermostatventile und einem Hydraulischen Abgleich optimiert. Zusätzlich sollten die vorhandenen Heizflächen überprüft und eventuell angepasst, oder ausgetauscht werden. Freiliegende Heizungsrohre und Armaturen im Keller erhalten eine Dämmung. Zudem soll bei den Systemen mit Brennwerttechnik Solarenergie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung genutzt werden.

*

Praxisnahe Kostenmodelle mit pauschalen Endpreisen inkl. Montage und Mehrwertsteuer. Die Preise können je nach Region, Anbieter und Hersteller variieren. Wenden Sie sich auch wegen regionaler Fördermittel an Ihren SHK-Fachbetrieb.

Das Modernisierungsobjekt

Das Modernisierungsobjekt

  • Einfamilienhaus
  • Baujahr 1980
  • 150 m² Wohnfläche
  • Standard-Kessel mit zentraler Warmwasserbereitung
  • Jahresverbrauch der alten Heizungsanlage: ca. 35.000 kWh
  • Heizkosten pro Jahr: 2.800 € (Annahme: 7,5 ct/kWh1; ebenso berücksichtigt Hilfsenergie)

1

7,5 ct/kWh (Heizwert) entsprechen einem Heizölpreis von ca. 0,76 €/Liter bzw. einem Gas-Mischpreis von ca. 0,74 €/m³ oder 6,76 ct/kWh (Brennwert)

 

Ölbrennwertkessel kombiniert mit Solarthermie

Der alte Öl-Heizkessel wird durch einen effizienteren Ölbrennwertkessel ersetzt.

Gasbrennwertkessel kombiniert mit Solarthermie

Der alte Gas-Heizkessel wird durch einen effizienteren Gasbrennwertkessel ersetzt.

Holzpelletkessel

Anstelle des alten Kessels wird ein förderfähiger Holzpelletkessel ( ηSB≥0,89 ) mit Warmwasserspeicher eingebaut.

Luft/Wasser-Wärmepumpe

Anstelle des alten Heizkessels wird eine förderfähige hocheffiziente, elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpe eingebaut. Die Anlage wird so ausgelegt, dass ein Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mindestens 3,5 entsprechend der Anforderungen von BAFA möglich ist. Die alten Heizflächen sind entsprechend dimensioniert und können weiter verwendet werden.

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